Dat war wohl nix …

Oh je, die Fahrt fing schon komisch an. War schlechter Laune weil die letzte Woche so einiges Niederschlagendes zu bieten hatte. Gegen 10 Uhr sind wir los und schon nach den ersten wilden Fahrten durch die Süchtelner Höhen nach rund 20 km, bin ich einen Hügel neben einer Treppe rauf und prompt fiel mir meine Telefonhalterung samt Akku und Telefon vom Rad.

Na prima, das gab es schon ein paar mal und ich dachte ich hätte das jetzt gut gefixt. Aber durch den Wald brettern mit einem Telefon in der Hand damit man auch sieht wohin man fahren muss geht wohl kaum. Über Stock und Stein mit dreißig Sachen und nur eine Hand am Lenker? Geht nicht. Also haben wir die eigentliche Tour abgebrochen und wir sind dann einfach eine mir bekannte Strecke aus dem Kopf gefahren. Auf dem Rückweg sind wir dann zwischen Brüggen und Elmpt nochmal ein paar Kilometer schön durch den Wald gefahren. Eine sehr schlammige Aktion. Ich sah danach aus wie die sprichwörtliche "Sau".

Zu Hause habe ich dann erstmal das Rad abgespritzt und notdürftig wieder sauber gemacht. Ich habe während der Fahrt streckenweise richtig gefroren. War mit rund 4 °C recht kalt. Am Abend eine lange Dusche um wieder auf Betriebstemperatur zu kommen. In Summe waren es dann aber doch rd. 77 km. Der Niederrheinmarathon wäre nur wenig länger gewesen. Die Tour sparen wir uns dann mal für einen schöneren Tag auf.

Natürlich habe ich mal wieder zwischendurch an der falschen Stelle auf Route beenden gedrückt, daher zwei Teilstrecken 🙂

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